4FUTURE 

 

2020 

 

4future ist ein künstlerisches Workshop-Programm für Kinder und Jugendliche (10-16 Jahre) , in dem drei künstlerische Labore mit Schwerpunkt Video, Maske und Performance-Theater angeboten werden, in denen den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben wird, sich spielerisch durch die verschiedenen Medien mit dem Phänomen des Protests auseinanderzusetzen. Als Abschluss werden die drei Workshops in einer Aufführung zusammencollagiert und einem Publikum vorgestellt.

Der Protest und das Recht auf Demonstration sind wesentliche Elemente von Demokratie. Greta Thunberg, fridays4future, Schülerdemonstrationen im ganzen Land - Kinder und Jugendliche protestieren derzeit weltweit für eine nachhaltige Gesellschaft und ein Umdenken in der Klimapolitik. Diesen Protesten wird teils mit einer Ernsthaftigkeit, teils mit Skepsis und Unmut und teilweise aber auch gar nicht begegnet. Proteste waren schon immer Teil des gesellschaftlichen Lebens. Kinder und Jugendliche waren davon schon immer direkt oder indirekt betroffen.

In 4future wollen wir uns in drei unterschiedlichen Laboren mit dem Phänomen des Protests spielerisch beschäftigen und die Teilnehmenden durch einen künstlerischen Zugang für das Thema sensibilisieren und ermutigen eigene Darstellungsweisen zu dem Thema zu finden. In den Laboren entwickeln die Teilnehmenden unter Anleitungen professioneller Künstler*innen & Theaterpädagog*innen aus verschiedene Sparten Kurzfilme, Masken-Performances und interaktive Szenen im Stadtraum. Dabei stehen Fragen nach der Inszenierung und der Form des Protest im Vordergrund: Wie können Demos aussehen? Wie können sie sich anhören? Wie können sie sich anfühlen? Welche Parolen können gesungen werden? Was kann auf den Schildern stehen? Welche Gesten und Posen werden aufgeführt? Was können sie bewirken und welche Rolle spielen die Gefahren und das Risiko?

In den drei Workshops erfinden und entwickeln 3 Gruppen von Kindern und Jugendlichen ihre eigenen künstlerischen Demo-Versionen, Szenen und Geschichten rund um das Thema Protest. Formal ist vieles möglich: Vom Musikvideo, einem Dokufilm, ein theatraler Protestumzug mit Masken bis hin zu einem kleinen Theaterstück und eine interaktiven Stadtraum-Inszenierung.

Das Projekt kann in den Räumen des ZIBB stattfinden oder aber auch direkt in den Räumlichkeiten der Schule.

 

Projektleitung: Kim Willems

 

Video Labor Co-Leitung: Charlotte Boesling (Juli) 

Masken Labor Co-Leitung: Katharina Speckmann (Oktober)

Performance Labor Co-Leitung: Katharina Speckmann (Oktober)

 

Kooperation zwischen dem ZIBB, Kim Willems und der Stiftung Arnsburg 

 

Gefördert durch den "Kulturkoffer", ein Programm des hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, den Ausländerbeirat der Stadt Gießen sowie der Empatico Stiftung Gießen 

 

für mehr Informationen KONTAKT Kim Willems

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© Kim Willems