KULTURELL-KÜNSTLERISCHE BILDUNGSARBEIT

(Auswahl) 

                                               UTOP

 

UTOP (2019) ist ein multimediales Theaterprojekt für Kinder und Jugendliche.

Es gibt Kindern die Möglichkeit, sich ihr Umfeld zu erschließen, spielerisch und utopisch auszumalen, radikale Gedankenspiele über die Zukunft ihres Umfeldes anzustellen, zu erproben und anschließend in einer kleinen Theateraufführung für ein Publikum aufzuführen.

 

Im UTOP erfinden die Teilnehmer:innen ein Parallel-Gießen! Gemeinsam entdecken sie Orte und lassen sie zu ihren Wunschräumen werden. Sie erkunden das Umfeld des ZiBB und gehen den Fragen nach: Wie wollen wir uns diesen Raum vorstellen, wie sieht das genau aus und was kann hier Utopisches passieren? Skizziert wird eine Parallelwelt. 

Dafür werden die Teilnehmer:innen zunächst zu Forscher:innen und schauen, was der Ort hergibt und wie er geplant wurde: Welche Regeln gibt es hier? Wie sehen die Häuser und alles drumherum aus? Wofür sind sie da?

Dann erproben sie eine neue Welt, die hier in Zukunft stehen könnte. Welche Ort wünschen sie sich, für wen oder was sind die Orte da? Welche Regeln würden sie hier aufstellen? Aus den Gedanken der Teilnehmer:innen werden Szenen vor Ort entwickelt und sich gegenseitig über eine Funkkopfhörer Technik vorgestellt. 

Zum Abschlzss streift das Publikum geleitet von den Teilnehmer:innen selbst mittels der Funkkopfhörer durch die erfundenen Orte und erkundet Parallelwelten als wäre diese schon jetzt Wirklichkeit.

 

Alter: 6 bis 12 Jahre / Datum: 23. bis 28.4.2019 jeweils von 10 bis 16 Uhr / Ort: ZiBB- Zentrum für interkulturelle Bildung und Begegnung / Hannah-Arendt-Straße 10 / 35394 Gießen / Leitung: Kim Willems & Katharina Speckmann

 

Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst durch das Programm "Kulturkoffer" 

 

mehr Infos: https://kulturkoffer.hessen.de/utop/

Presse: Gießener Anzeiger 

 

                                             ALIENS

ALIENS (2018)

generationsübergreifender & performativer Masken Workshop am Zentrum für interkulturelle Bildung & Begegnug Gießen 

 

Aliens erinnern uns an das Andere und Fremde. Diese Andersartigkeit lädt zu Fragen über eine vielfältige Welt ein und dazu, sich alternative Lebensentwürfe vorzustellen. Über die Herstellung der Masken und die szenische Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Außerirdischen in Film, Literatur und Popkultur, wird der Umgang mit dem Fremden und dem eigenen Fremd-Sein sensibilisiert. Das Fremd und Anders-Sein wird künstlerisch überspitzt, wobei wir daran interessiert sind das Anders- und Fremd-Sein als eine Stärke herauszustellen.

Aliens ist ein generationsübergreifender, partizipativer und szenischer Maskenworkshop am Zentrum für interkulturelle Bildung und Begegnung in Gießen für alle ab 14. Den Teilnehmenden soll im Workshop die Möglichkeit gegeben werden, sich gestalterisch-handwerklich und szenisch mit der Frage des Anders-Seins auf lustvolle und spielerische Art und Weise in einer Gruppe auseinanderzusetzen.

Der Workshop will durch die Vorgabe der Materialien und der Maskenbautechnik und durch die szenische Arbeit mit Fremdheitsbildern einen Rahmen geben und gleichzeitig innerhalb dieses Rahmens viel Freiraum für die Ideen und die Partizipation der Teilnehmenden lassen.

 

Zeitraum:  30.7 - 4.8.2019, täglich von 10 bis 16 Uhr mit einer Stunde Mittagspause statt. /Ort: ZIBB Gießen, großer Saal / ab 14 Jahren / Teilnahme frei / Leitung: Kim Willems & Katharina Speckmann

 

Der Workshop wurde gefördert vom „Kulturkoffer Hessen“

 

mehr Infos: https://kulturkoffer.hessen.de/aliens/

Presse: Gießener Anzeiger 

 

                                  STADT_LAND_KIND

 

STADT_LAND_KIND (2018) 

künstlerische Residenz mit Kindern & Gemeinderaum-Inszenierung im ländlichen Raum 

 

Das Projekt STADT_LAND_KIND (AT)  ist eine künstlerische Untersuchung über städtische Zuschreibungen zu Kindheit auf dem Lande im Kontrast zur Kindheit in der Stadt im Rahmen des FLUX Artists in Residence-Programm. 
Kindheit ist nicht gegeben, sondern wird gemacht. Besonders unterscheiden sich dabei die Bilder und Erzählungen von Kindheiten in Bezug auf die beiden unterschiedlichen Lebensräume: die Stadt und das Land. Um beide Räume kreisen gesellschaftliche Vorbilder und Erzählungen, in denen sich die Wünsche, Ängste und Erfahrungen der jeweiligen Bevölkerungsgruppe spiegeln. So gibt es Kindheitsbilder, die sich spezifisch auf die beiden Lebensräume beziehen: Kindheit auf dem Land als romantisch verklärtes Bild, die Stadt als nicht kindgerechter, gefährlicher Raum, das Stadtkind als weltoffenes, gebildetes Kind, das Landkind als provinziell und einfach, das Landkind als Naturkind, das Stadtkind als von der Natur entfremdetes Kind usw.

In STADT_LAND_KIND (AT) wollen wir diesen Vorbildern und Zuschreibungen auf den Grund gehen, die Grenze zwischen Stadt- und Land-Kindheit ausloten und die Zuschreibungen zusammen mit Kindern in Form einer Stadt(Land)raum-Inszenierung auf die Probe stellen.

 

Künstler: Kim Willems & Meret Kiderlen

Projektassistenz: Ines Wuttke 

Im Rahmen der FLUX Künstler Residenzen in Kooperation mit der Mittelpunkt Schule im Odenwald / 20.7.2018 / 1. Walk: 10 Uhr / 2. Walk: 14 Uhr / Startpunnkt Mittelpunktschule Gadernheim im Schulhof 

gefördert durch FLUX & "Tanz und Theater machen stark" 

 

Weitere Infos hier 

Presse: Bergstraesser Anzeiger 

 

                                       HEROES TALK

 

HEROES TALK (2017) 

performativer Workshop mit Masken für geflüchtete Jugendliche am Zentrum für interkulturelle Bildung & Begegnug Gießen 

 

ist ein Performance-Projekt für geflüchtete Jugendliche in Gießen und widmet sich an fünf Tagen im ZIBB der performativen Aneignung von Idolen, Vorbildern und Helden der Teilnehmenden.

Dafür gehen die Teilnehemer*innen zunächst auf die Suche nach ihren persönlichen Vorbildern und Helden. Das können Sänger*innen, Sportler*innen, Politiker*innen oder Romanhelden sein. Wichtig ist vor allem die Faszination der Teilnehmer*innen zu diesen Personen. Im Arbeitsprozess geht es um die spielerische Aneignung durch die Teilnehmenden. Der Held wird zu einer flüchtigen Rolle, die zunächst Material vorgibt, das sich angeeignet werde kann: Aussehen, Verhalten, evtl. Texte, Lieder, Gedanken des Helden. Diese Attribute können dann jedoch  erweitert, ausgebaut und verändert werden.

Sobald die einzelnen Vorbilder und ihre Attribute gefunden sind, bauen wir mit Stellwänden und Transparenten kleine ,talk rooms‘. Diese sind als Mischung zwischen Kultzimmer und Wunschraum konzipiert. Hier kommt alles rein, was die Person an dem jeweiligen Held fasziniert und an ihn/sie erinnert: Ein Bild, ein Song, ein Manifest, ein spezielles Objekt, ein bestimmtes Kleidungsstück. Diese talkrooms dienen als kleine Bühnenbilder für die Soloshow der einzelnen Teilnehmer*innen.     

 

gefördert durch "Kultur macht stark"

 

Leitung: Kim Willems 

                                  ALL IN OR NOTHING

 

ALL IN OR NOTHING (2015/16)

Theaterperformance mit Studierenden des Abendgymnasiums 

 

In All IN OR NOTHING forschten 6 Studierende des Abendgymnasiums Frankfurt über 5 Monate zur Kultur des Vergleichs. Mit geschärften Forscherblick aus einer anderen Zeit blicken die sechs auf die alte Gesellschaft im 21. Jahrhundert zurück und nehmen Artefakte unter die Lupe, die, ihren Analyse nach, etwas mit der Kultur des Vergleichs zu schaffen haben: Was hat das Schulzeugnis, ein Stift, ein Smartphone oder ein Song mit dem Phänomen des Vergleichs zu tun?Entstanden ist eine 40minütige installative Performance, in der die Studierenden in szenischen Bildern, Hörstücken und Videos ihre Mission einem Publikum vorstellte.

Regie: Kim Willems / Betreuung: Uta Brückner / dramaturgische Betreuung: Lea Mara Eßer

Aufführung: 28.1.2016 / im Abendgymnasium Frankfurt am Main / 19:15 Uhr 

gefördert durch: den Förderverein des Abendgymnasium Frankfurt

                          RAUMSONDE KINDERSTADT

RAUMSONDE KINDERSTADT (2016)

künstlerischer Woskhop mit Kindern im urbanen Raum am TNT Marburg 

 

Das Projekt „Raumsonde Kinderstadt“ widmet sich den urbanen Wünschen und Utopien von Kindern. In einem zweiteiligen Workshop arbeiten Kim Willems & Kathrin Felzmann zusammen mit Marburger Kindern an der Umgestaltung des Stadtraums. Hierbei geht es um die Vorstellung der Kinder, wie sie ihre ‚STADT‘ planen, entwerfen und sie sich ausmalen. In der Kinderkonferenz im Stadtabgeordneten Saal in Marburg berichten die Kinder als Raumsondenabgeordnete in einer Live Schaltung von ihren Ergebnissen und zeichnen dabei ein visionäres Bild des Steinwegs, eine imaginäre Parallelstraße.

Der Workshop entstand im Rahmen des Projekts 'Kinderkonferenz" am german stage service Theater in Marburg 

 

Leitung & Regie: Kim Willems & Kathrin Felzmann

Aufführung: 7.7.2016 im Stadtverordneten Saal in Marburg / gefördert durch: Wege ins Theater - Ein Projekt der Assitej / Kultur macht stark & dem Bundesministerium für Bildung und Forschung 

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© Kim Willems