N E W S 

 

2019 

 

UTOP89 und wer füttert jetzt die Fische ? - Eine hörbare Stadtraum-Inszenierung von willems&kiderlen am Theater Magdeburg / Premiere am 5.10.2019

 

MONSTRA IN LOVE - Ein Stück für alle ab 14 von MONSTRA am Theaterhaus Frankfurt / Premiere am 17.11.2019 / 17 Uhr

 

VON LÄNDLICHEN NISCHEN - willems&kiderlen forschen weiter in ihrer  2ten 'Artist in Residence' im Odenwald in Gadernheim im Rahmen der FLUX Residenzen

 

 

2020 

 

NISCHEN - Eine begehbare Stadtrauminszenierung von willems&kiderlen am Schlosstheater Moers / Premiere am 23.4.2020 

 

                                                 PERFORMANCES

 

U T O P 8 9 / 2019 
und wer kümmert sich jetzt um die Fische?

 

Eine hörbare Stadtrauminszenierung von willems&kiderlen

 

Die Massen, die durch Leipzig ziehen, die Züge aus Prag, die durch Dresden fahren, die überforderten Grenzsoldaten nach Schabowskis Maueröffnung – diese Bilder kennen wir. Aber wie fühlt sich Magdeburg in dieser flirrenden Zeit an? An welchen Orten werden andere gesellschaftliche und persönliche Entwürfe denkbar? Und welche Höhenflüge, Abstürze und Überschläge vollführen die Menschen anschließend vor und hinter den Fassaden dieser Stadt? Der November 89 beerdigt ein System und öffnet einen Strauss der Möglichkeiten - die Beschriftung von Uniformen ändert sich wöchentlich, Parkplätze herrenloser Ladas bilden eine Spielwiese für Halbstarke, Punks besetzen Villen, Schauspieler und Techniker das Theater.

Anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Berliner Mauerfalls begibt sich das Performance-Duo willems&kiderlen auf Spurensuche in Magdeburg und entwickelt ein Gedankenspiel des Augenblicks: Was wäre, wenn die Stadt heute eine andere wäre? In einem »hörbaren« Stadtspaziergang versetzen sich die Zuschauer in Situationen des Aufbruchs, verfolgen Spuren der Aneignung und den einsetzenden Kampf um Freiräume, um darüber einen utopischen Blick auf das Heute einzuüben.

 

Premiere: Sa. der 5.10.2019 am Theater Magedeburg 

Tickets hier 

 

Konzeption/Text/Inszenierung: willems&kiderlen

Sounddesign: Karolin Killig

Textmitarbeit: Andreas Mihan

Dramaturgie: Elisabeth Gabriel/Laura Busch

 

M O N S T R A  IN  L O V E / 2019

Theaterperformance 

 

Hallo liebes Publikum,

glaubst du an die Liebe auf den ersten Blick oder soll ich nochmal reinkommen?

So. Ich mache romantische Musik an und dann komm ich noch mal rein.

Und du guckst mich dann nochmal genauso an, wie du das eben gemacht hast, ja?

 

Ein spektakulärer Versuch, das Theater zu lieben und die Liebe zu wagen.

 

ALL IN für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ab 10 Jahren.

 

Von und mit M O N S T R A

(Katharina Speckmann, Gesa Bering, Kim Willems)

Bühne & Ausstattung: Ines Wuttke

Produktionsleitung: Martin Bien

Projekt-Assistenz: Maria Obermeier

 

Dauer: 70min | ab 10 Jahren | Familien, Kindereinrichtungen: für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ab 10 Jahren.

Premiere So 17.11. 17 Uhr | Mo 18.11. 11 Uhr | Di 19.11. 11 Uhr | Mi 20.11. 11 Uhr | Do 21.11. 11 Uhr | Fr 22.11. 11 + 19 Uhr

 

M O N S T R A machen Theater für Kinder und alle anderen. Gesa Bering, Katharina Speckmann und Kim Willems verbinden Elemente aus Performance, Literatur, Musik- und Puppentheater zu humor- und phantasievollen Rätseln. In Zusammenarbeit mit wechselnden Partner*innen widmen sie sich einem anspruchsvollen Theater für ein junges Publikum, das auch Erwachsene im Blick behält. Nach ihren Produktionen „Alice sagt, Senf ist ein Vogel“ (3+) und „Monstermorphosen“ (8+) ist „M O N S T R A in L O V E“ ihre dritte Zusammenarbeit mit dem TheaterGrueneSosse und dem Theaterhaus.

Weitere Infos unter www.monstra-monstra.de

 

UNSER ERBE °1 / 2018 

Mehrgenerationen Theaterperformance

 

Zur Zeit und in den kommenden Jahren wird in Deutschland so viel vererbt und geerbt wie nie zuvor: Billionen von Euros wechseln die Besitzer, im Zeitalter des Anthropozän erben wir eine neue Umwelt und hinterlassen kommenden Generationen einen unüberschaubaren Schuldenberg. 

Menschen vererben und erben Häuser, Geld, Gedankengut, Kulturgut, historische Traumata, Atmosphären, körperliche Dispositionen oder ein Klima. Das Erbe stellt eine Beziehung und einen Regulator zwischen den Generationen, zwischen Toten und Lebendigen und zwischen unterschiedlichen Zeitschichten her. Das Vererben und Erben lässt das Subjekt als Teil einer Überlieferung erscheinen, als ein Subjekt der Verwobenheit und Übertragungen. Es geht durch die Körper hindurch und verbindet den Menschen mit einem nie gänzlich durchschaubaren Beziehungsgeflecht.

Was erben die Menschen und wie gehen sie mit dem Erbe um? Wie wollen wir als Erbende sein, wenn wir uns als solche verstehen? WILLEMS & KIDERLEN werden zu Nachlassforscher*innen und sammeln kundige Meinungen von Erbschafts-Experten aller Art sowie persönliche Erbgeschichten aus Frankfurt. Wir konfrontieren die Gebenden mit den Nehmenden, lassen die Erben ihre Erblasser aneignen und andersherum und geben Raum für die Vorstellung eines intergenerationalen Menschen.

UNSER ERBE °1 ist der erste Teil einer Mehrgenerationen-Trilogie. 

 

Konzeption & Regie: willems&kiderlen GbR

Bühne: Milena Wichert 

Produktionsassistenz: Desislava Tsoenava

Performance: Cornelia Niemann, Greta Knorr, Emilia von der Marlsburg, Moritz Pfaff, Sarah Mangels, Felicitas Hettche & Holger Roll

 

 

Eine Produktion von willems&kiderlen GbR in Kooperation mit studioNAXOS

gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main & das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst & die Naspa Stiftung Frankfurt / mit freundlicher Unterstützung durch HORNBACH Frankfurt. 

 

Premiere / studioNAXOS: 29.11.2018 / weitere Aufführungen auf studioNAXOS: 30.11. & 2.12.2018

 

Monstermorphosen (2018)

Performance für alle ab 8 Jahren

 

Im Theater haben sich Schatten eingenistet und bevölkern die Ränder der Bühne. Dort treiben sie ihren Schabernack hinter dem Vorhang, der ihnen schon seit Langem nicht mehr ganz geheuer ist und machen sichtbar, was sonst im Dunkeln bleibt. Ungeheuerlich sitzt im Finstern des Zuschauerraums ein hundertäugiges Wesen, das erwartungsvoll schaut. Was passiert, wenn das Monster Theater neugierig zurück glotzt? Darf man es streicheln? Beherrscht es einen Trick? Wer sind hier die Schatten, wer im Licht? Die Monstermorphosen laden ein zu einem kuriosen Theaterkabinett, in dem man sich fragen darf, warum auch Scheinwerfer schöne Haare haben, die man allerdings nur im Dunkeln sieht.  

Ein spielerisches Nachdenken über das Theater als etwas Monströses, über Zuschauerpositionen, Sehkonventionen und die Begegnung mit dem Monster „Publikum“.

 

Performance von M O N S T R A: Gesa Bering, Katharina Speckmann, Kim Willems | Bühne, Kostüm: Mari-Liis Tigasson | Dramaturgie, Theaterpädagogik: Sonja Risse | Musik: Figen Aksoy | Grafik: Ajda Tomazin | Mitarbeit: Christiane Holtschulte | Dauer: 1 Std. | Familien, Kindereinrichtungen: ab 8 Jahren

 

geördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Fonds Darstellende Künste e.V.

 

Premiere Sa 17. 11. 18 Uhr | So 18.11. 17 Uhr | Mo 19.11. 11 Uhr | Di 20.11. 11 Uhr | Mi 21.11. 11 Uhr | Do 22.11. 11 + 14:30 Uhr im Theaterhaus

 

STADT_LAND_KIND (2018) 

Residenz & Gemeinderaum-Inszenierung im ländlichen Raum 

 

Das Projekt STADT_LAND_KIND (AT)  ist eine künstlerische Untersuchung über städtische Zuschreibungen zu Kindheit auf dem Lande im Kontrast zur Kindheit in der Stadt im Rahmen des FLUX Artists in Residence-Programm. 
Kindheit ist nicht gegeben, sondern wird gemacht. Besonders unterscheiden sich dabei die Bilder und Erzählungen von Kindheiten in Bezug auf die beiden unterschiedlichen Lebensräume: die Stadt und das Land. Um beide Räume kreisen gesellschaftliche Vorbilder und Erzählungen, in denen sich die Wünsche, Ängste und Erfahrungen der jeweiligen Bevölkerungsgruppe spiegeln. So gibt es Kindheitsbilder, die sich spezifisch auf die beiden Lebensräume beziehen: Kindheit auf dem Land als romantisch verklärtes Bild, die Stadt als nicht kindgerechter, gefährlicher Raum, das Stadtkind als weltoffenes, gebildetes Kind, das Landkind als provinziell und einfach, das Landkind als Naturkind, das Stadtkind als von der Natur entfremdetes Kind usw.

In STADT_LAND_KIND (AT) wollen wir diesen Vorbildern und Zuschreibungen auf den Grund gehen, die Grenze zwischen Stadt- und Land-Kindheit ausloten und die Zuschreibungen zusammen mit Kindern in Form einer Stadt(Land)raum-Inszenierung auf die Probe stellen.

 

Künstler: willems&kiderlen

Projektassistenz: Ines Wuttke 

Im Rahmen der FLUX Künstler Residenzen in Kooperation mit der Mittelpunkt Schule im Odenwald / 20.7.2018 / 1. Walk: 10 Uhr / 2. Walk: 14 Uhr / Startpunnkt Mittelpunktschule Gadernheim im Schulhof 

gefördert durch FLUX & "Tanz und Theater machen stark" 

Weitere Infos hier 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Report from the Interior (2017)

Theaterperformance 

 

Liebe Besucher*innen - aus Sicherheitsgründen ist es verboten, das Fenster zu öffnen. Wenn wir an unserem Zielort ankommen, bleiben Sie bitte bei ihrem Reiseleiter und entfernen Sie sich niemals von der Gruppe. Fassen Sie nichts an und nehmen Sie auf keinen Fall etwas mit. Passen Sie gut auf, wo Sie hin treten und halten Sie Abstand zu baufälligen Gebäuden. (Textauszug)


In essayistischer Weise verfolgt die installative Theaterperformance „Report from the Interior“ das Phänomen des Habitat-Dioramas, welches sich als Sehnsucht-Ort des Menschen, die Welt ordnen und dadurch kontrollieren zu wollen, enttarnt. Die Position des Betrachters vor dem Glasfenster,  als  Beobachter in dieser Anordnung, war bis jetzt sicher. Was passiert aber, wenn der Mensch selbst das Diorama betritt oder Teil einer Anordnung wird, die er nicht kontrollieren kann? 

 

Konzept: Eliza Rescue Team (Arnita Jaunsubrena, Lea Schneidermann & Kim Willems) in Kooperation mit Kristin Gerwien.  Produktionsleitung: ehrliche Arbeit - freies Kulturbüro 

 

Eine Produktion von Eliza Rescue Team. Koproduktionspartner: Treibstoff Theatertage Basel, HAU Hebbel am Ufer Berlin, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main und GIT Theater Lettland. Gefördert vom Kulturamt Frankfurt am Main, State Culture Capital Foundation Latvia und durch die Körber-Stiftung. Mit Unterstützung von zeitraumexit Mannheim.

 

Premiere Mittwoch, 6.09 / 20 Uhr

weitere Auffühurngen in der Kaserne Basel am 8.9 um 21 Uhr und am Samstag den 9.9 um 19 Uhr

ticketsKaserne Basel 

Aufführungstermine am HAU in Berlin, Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt  und dem Git in Riga folgen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Natur der Kinder oder wie wir eure Herzen treffen (2016)

Theaterperformance mit Kindern für Erwachsene

 

Über kein Lebewesen verfassten Wissenschaftler mehr Texte als über diese kleine, fast überall auf der Welt anzutreffende Spezies: das Kind. Aber wie verhält es sich? Wie sollten wir ihm begegnen und woraus besteht das viel gepriesene Eigene dieses Wesens? Wir haben diverse Kinderexperten befragt. Vom Arzt über diverse Pädagogen bis hin zum Clown. Entstanden ist ein vielstimmiges Sammelsurium aus den kundigen Meinungen der Erwachsenen. Die Natur der Kinder oder wie wir eure Herzen treffen überlässt dieses Kaleidoskop aus Fachberichten nun jenen zur Überprüfung, die es am meisten betrifft und die ihrerseits Experten des Imitierens und Aneignens sind: acht Kinder begehen in einer Nummernrevue ein Fest der Nachahmung. Ein Ritual, bei dem die Kinder zu Wiederkäuern der Expertenmeinungen werden, zu Imitatoren ihrer Vor-Bilder, um sich aus den Bruchstücken der erwachsenen Matrix ein glitzerndes Spiegel-Kabinett zu bauen. Die Natur der Kinder  ist Kindertheater für Erwachsene, eine performative Studie von und zum ,Eigenen‘ der Kinder und der Versuch, dabei Grenzen zwischen dem Kind- und Erwachsen-Sein auszuloten.

 

Konzept & Regie: willems&kiderlenProduktionsassistenz: Ines Wuttke / dramaturgische Betreuung: Lea Mara Eßer / Mitarbeit Bühne & Video: Charlotte Boesling / Von und mit: Emilia von der Marlsburg, Emil Akhand, Greta Knorr, Moritz Kachel-Pfaff, 

Pia Ackfeld, Sarah Mangels, Tilmann Haider.

 

Premiere: 29.10.2016 studioNAXOS  

weitere Aufführung: 30.10.2016 studioNAXOS. Weitere Aufführungen folgen auf studioNAXOS 2017.

Die Natur der Kinder ist eine Koproduktion zwischen Willems & Kiderlen und studioNAXOS und wird gefördert durch: Kulturamt Frankfurt am Main & Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst 

TRAILER - Die Natur der Kinder - 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Raumsonde Kinderstadt (2016)

künstlerischer Woskhop mit Kindern 

 

Das Projekt „Raumsonde Kinderstadt“ widmet sich den urbanen Wünschen und Utopien von Kindern. In einem zweiteiligen Workshop arbeiteten Kim Willems & Kathrin Felzmann zusammen mit Marburger Kindern an der Umgestaltung des Stadtraums. Hierbei ging es um die Vorstellung der Kinder, wie sie ihre ‚STADT‘ planen, entwerfen und sie sich ausmalen. In der Kinderkonferenz im Stadtabgeordneten Saal in Marburg berichten die Kinder als Raumsondenabgeordnete in einer Live Schaltung von ihren Ergebnissen und zeichnen dabei ein visionäres Bild des Steinwegs, eine imaginäre Parallelstraße. Der Workshop entstand im Rahmen des Projekts 'Kinderkonferenz" am german stage service Theater in Marburg 

 

Leitung & Regie: Kim Willems & Kathrin Felzmann

Aufführung: 7.7.2016 im Stadtverordneten Saal in Marburg / gefördert durch: Wege ins Theater - Ein Projekt der Assitej / Kultur macht stark & dem Bundesministerium für Bildung und Forschung 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

All in or Nothing (2015/16)

Theaterperformance mit Studierenden des Abendgymnasiums 

 

In All IN OR NOTHING forschten 6 Studierende des Abendgymnasiums Frankfurt über 5 Monate zur Kultur des Vergleichs. Mit geschärften Forscherblick aus einer anderen Zeit blicken die sechs auf die alte Gesellschaft im 21. Jahrhundert zurück und nehmen Artefakte unter die Lupe, die, ihren Analyse nach, etwas mit der Kultur des Vergleichs zu schaffen haben: Was hat das Schulzeugnis, ein Stift, ein Smartphone oder ein Song mit dem Phänomen des Vergleichs zu tun?Entstanden ist eine 40minütige installative Performance, in der die Studierenden in szenischen Bildern, Hörstücken und Videos ihre Mission einem Publikum vorstellte.

Regie: Kim Willems / Betreuung: Uta Brückner / dramaturgische Betreuung: Lea Mara Eßer

Aufführung: 28.1.2016 / im Abendgymnasium Frankfurt am Main / 19:15 Uhr 

gefördert durch: den Förderverein des Abendgymnasium Frankfurt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der verschwundene Mensch oder die Leere hinter dem Bart (2015)

Theaterperformance 

 

Man selbst zu sein steht hoch im Kurs und ist doch fürchterlich anstrengend. Denn Selbstverwirklichung erfordert permanente Investition in all das, was dabei zum Ausdruck kommen soll. Doch scheinbar gibt es einen Ausweg: die Gurus, jene professionell Abwesenden, die mühelos durch die Welt wandern, ohne sich mit sich selbst gleichsetzen zu müssen. Sie kommen da, wo andere um ihr Selbst ringen, ganz gut mit der inneren Leere hinter ihren Bärten klar. Um zu überprüfen, was eigentlich noch da ist, wenn das Selbst zur Illusion wird, durchforsten Kim Willems und Stine Hertel den Raum zwischen Da-Sein und Nicht-Da-Sein. Und während er sich vor unserer aller Augen zusehends verflüchtigt, erweist sich ihr die neu entstehende Leere als produktiv-poetischer Freiraum.

Konzept, Performance & Raum: Kim Willems & Stine Hertel / Outside Eye: Kathrin Felzmann / Technik: David Rittershaus / dramaturgische Betreuung: Lea Mara Eßer

gefördert durch: Kulturamt Frankfurt / Hessische Theaterakademie / Stadt Frankfurt am Main / ATW- Gießen / LAB Frankfurt

Aufführungen: 20. & 21.3  2015, Mousonturm Frankfurt am Main

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Natur der Kinder oder was Kinder wirklich brauchen (2014)

Theaterperformance mit Kindern für Erwachsene

 

"Die Natur der Kinder oder was Kinder wirklich brauchen“ ist eine Theaterperformance mit 11 Kindern, in denen wir uns mit dem Blick und den Projektionen auf das Kind-Sein als einer gesellschaftlichen Konzeption auseinandersetzen. Dazu nehmen 11 Exemplare der Gattung Kind, irgendwo zwischen Naturschutzreservat und Museum, die vielen Behauptungen, die von Außen an sie herangetragen werden, beim Wort und stellen sie auf die Probe.

mit:Kim-Elia Samaga, Anne Lena Grunert, Auréa Selau, Daniel Nestler, Emilia Filip, Felix Gesierich, Greta Weise, Jasmin Tannchen, Jonathan Donath, Laura Hänsel, Oliver Neupert, Rhania Neupert, Rahel Schley

gefördert durch: Staatstheater Dresden / Theater macht sich eine Platte / Aktion Mensch

Regie: willems&kiderlenBühne :Anne Alma Quastenberg / Kostüm: Amelie Wohlfahrt / Theaterpädagogische Begleitung Andreas Kochte-Donath / dramaturgische Betreuung: Lea Mara Eßer/  Koch: Andreas Mihan / Assistenz: Linda Dana Lenk / Aufführungen: 27.4 & 10.7.2014/ 

Staatstheater Dresden, kleines Haus 3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der souveräne Mensch. Warum Juwelen glänzen & Kieselsteine grau sind (2013)

Theaterperformance

 

Wer wünschte sich nicht ein solides Selbstbewusstsein, Kongruenz im Handeln, Redegewandtheit und Macht? Und wer wollte nicht allen ambivalenten Neigungen, Selbstzweifeln und der Angst vor jedweder Leere furchtlos und forsch widerstehen? Der souveräne Mensch verfügt über jene begehrenswerten Persönlichkeitsattribute. In der Theaterperformance ist es ein Motivationscoach, der all dies seinem Publikum auf (selbstverständlich) gewandte, unterhaltsame Weise zu präsentieren vermag. Souveränität ist an eine Inszenierung gebunden, an Techniken der Illusion. Und so wird hier das Theater zum exemplarischen Ort, um jenen Techniken und Fragen nachzugehen und im Zusammentreffen mit dem Publikum die Souveränität herauszufordern und sie auf die  Probe zu stellen.   

Im Mai 2013 wurde „Der souveräne Mensch“ im Rahmen des Studios für Junge Regie von der Hamburger Körber Stiftung mit dem wichtigsten deutschen Nachwuchspreis ausgezeichnet: „Die Bühne“, so urteilte die Jury, „wird hier zum Forschungslaboratorium zum Ort der Selbstbefragung und ist trotzdem kein blutleeres Theorietheater, sondern ein sinnlich poetisches Erlebnis.“

Eine Produktion von Eliza Rescue Team (Arnita Jaunsubrena, Lea Schneidermann & Kim Willems) 

Technische Unterstützung: Caroline Creutzburg / gefördert durch: Hessischen Theaterakademie, Frankfurt LAB, Kulturamt Gießen. / Aufführungen: 2012: Institut für angewandte Theaterwissenschaften - Gießen / 2012 im Rahmen des Jubiläums der Hessischen Theaterakademie am LAB in Frankfurt am Main / 2013 im Rahmen des Festivals „Wilsonstraße“ im zeitraumexit in Mannheim / Im Rahmen des Körber Junge Regie Festivals 2013 am Thalia Theater in Hamburg / im Rahmen des OUTNOW! Festivals im Theater Bremen / 2013 Gastspiel im Mousonturm in Frankfurt am Main

TRAILER - Der souveräne Mensch- 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehnsucht hinter Masken (2011)

Theaterperformance

 

All the things that you see here on stage was actually a stage by a colleague of mine. A very fine film maker and set designer. And it looks just like a Hollywood style movie set. With the landscape as a beautiful backdrop, which is exploited for the scene. Commercials work that way. Postcards look like that. But I wanted an ecstatic detail of that landscape. And the whole piece is about somethings ecstatic, something wild. Something like in our wildest nightmares. It has something that is beyond our average experience. (Werner Herzog über Werner Herzog)

Von und mit: Lea Schneidermann, Kim Willems, Sylvia Lutz und Arnita Jaunsubrena 

gefördert durch: ATW-Gießen, LAB, Hessische Theaterakademie

Aufführungen: 11.9.2010, Premiere, Festival Junger Talente – EVO, Offenbach / 8.12.2010, Probebühne, ATW / 12.2.2011, Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Frankfurt am Main / 15.4.2011, Festival “Wilsonstraße”, Zeitraumexit, Mannheim / 1.10.2011, Théâtre de la Cité Internationale (Paris); Festival d’Automne à Paris

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Recherche (2009)

Theaterperformance 

 

Das Projekt RECHERCHE ist performative Auseinandersetzung mit dem Vorgang des Erinnerns. Sieben Theaterschaffende aus verschiedenen Disziplinen betreiben ein Labor, in dem sie sich ausgehend von dem scheinbar übermächtigen Werk À la recherche du temps perdu (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit von Marcel Prous) mit Erinnerungsvorgängen im theatralen Raum beschäftgen. 

Ein Projekt von & mit: Caroline Creutzburg, Franziska Dick, Sylvia Lutz, Matthias Nebel, Charlotte Pistorius, Sophie Reble, Kim Willems.

Aufführungen: 22.2.2009, Galerie Jarmuschek,Sophiensaele, im Rahmen von 100° Berlin / 8.4.2009, Straße des 17.Juni 118, Berlin, Raum 204 / 11.4.2009, Studio Maxim Gorki Theater, Berlin / 6.6.2009, OUTNOW! 2009, Schwankhalle Bremen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ISO Theatre (ongoing)

internationales fortdauerndes Theaterprojekt

 

ISO ist ein internationales Theaterkollektiv, das sich unter dem Dach der UTE (Union des Theatres Europes) zusammengefunden hat und in regelmäßigen Residenzen zu verschiedenen Phänomenen arbeitet. Zur Zeit arbeitet das Kollektiv ausgehend von Textfragmenten aus Ovids "Metamorphosen" an einer neuen Theaterperformance, die voraussichtlich 2017/2018 Premiere feiern wird. 

Das Kollektiv besteht aus: Petya Alabozova, Balazs Bodolai, Bilyana Georgieva, Khawla Ibraheem, Aglaia Katsiki, Boris Krastev, Benjamin-Lew Klon, Sophie Lewisch, Vincent Menjou-Cortes, Luis Poto, Angélique Zaini, Kim Willems.

Projekte: Künstlerische Residenz zu Karl Krauss "Die letzten Tage der Menschheit" in Porto am Theater Nacional São João do Porto, Portugal, offene Probe am 27.5.2016 /Künstlerische Residenz in Sofia zu dem Manets Gemälde "déjeuner sur l'herbes" im Kontext des Small Season Festival am Sfumato Theatre in Sofia, Bulgarien mit Unterstützung des "Creative Europe Programme of the EU" 30 June – 5 July 2015 / offene künstlerische Residenz am bulgarischen Kulturinstitut mit Unterstützung des "Creative Europe Programme of the EU" 6 – 19 July 2015 / for more informationsISO THEATRE 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Kim Willems